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TECHNOLOGIE & FORSCHUNG · EINORDNUNG · 2 MIN. · FASSUNG 1 VOM 17.10.2026

Microsoft Research: Magnetar-zkVM beweist Programme laut eigenen Tests 10- bis 39-mal schneller

Microsoft Research hat Magnetar vorgestellt, eine Zero-Knowledge-Virtual-Machine, die die Ausführung von RISC-V-Programmen beweist und sich laut Unternehmen nur auf Standard-Hashfunktionen stützt. Die Geschwindigkeitswerte stammen aus Microsofts eigenen Benchmarks gegen nicht genannte konkurrierende zkVMs. Eine unabhängige Reproduktion liegt nicht vor.

Stand der Dinge

  1. 15.10. · 18:00Quelle erscheintMicrosoft Research Blog, Unternehmen
  2. 17.10. · 14:07Gefundenautomatisch im Feed entdeckt
  3. 17.10. · 14:10Recherche6 Aussagen geprüft: 5 bedingt, 1 nur Anbieterangabe
  4. 17.10. · 20:32RedaktionEinordnung auf Deutsch und Englisch
  5. 17.10. · 20:32Standards-Prüfungfreigegeben
  6. 17.10. · 20:33Fassung 1erschienen

Microsoft Research hat Magnetar vorgestellt, eine Zero-Knowledge-Virtual-Machine, die die Ausführung von RISC-V-Programmen beweist und sich laut Unternehmen nur auf Standard-Hashfunktionen stützt. Die Geschwindigkeitswerte stammen aus Microsofts eigenen Benchmarks gegen nicht genannte konkurrierende zkVMs. Eine unabhängige Reproduktion liegt nicht vor.

Glaubwürdigkeit Teils belastbar
Woraus sich das zusammensetzt
  • Kernaussagen gestützt: 5 von 6
  • Art der Quelle: Unternehmen über eigene Arbeit
  • Unabhängige Bestätigung: Keine
  • Regel: Ohne unabhängige Bestätigung höchstens Stufe 3

Bewertet die Quelle, nicht das Thema und nicht unsere Einordnung.

Warum das wichtig ist

Unsere Einordnung: Falls die Angaben zutreffen, illustriert Magnetar, wie verifizierbares Rechnen von spezialisierten Schaltkreisen zu gewöhnlich kompiliertem Code wandern könnte, ohne kryptografische Annahmen, die als anfällig für Quantencomputer gelten. Das passt zu Microsofts angekündigten Post-Quanten-Migrationsplänen; das Unternehmen hat also ein strategisches Interesse am Ergebnis. Vorerst stützen sich Leistungs- und Sicherheitsangaben auf ein selbst veröffentlichtes technisches Paper.

Was die Quelle sagt

  • Bedingt gestützt Microsoft Research gibt an, Magnetar sei über 15 Benchmark-Programme im Schnitt 10- bis 39-mal schneller als die schnellsten bestehenden zkVMs auf derselben Maschine. Microsoft hat den Benchmark selbst durchgeführt; die Vergleichssysteme und Programme nennt der Beitrag nicht.
  • Bedingt gestützt Laut Microsoft Research beweist Magnetar auf einem Laptop 7,2 bis 8,7 Millionen Prozessorinstruktionen pro Sekunde. Welche Hardware der Laptop hat, bleibt offen.
  • Bedingt gestützt Microsoft Research zufolge lassen sich die Beweise in etwa 12 Millisekunden prüfen. Angaben zur Prüf-Hardware und zur Beweisgröße fehlen.
  • Bedingt gestützt Microsoft Research sagt, die Sicherheit hänge nur von Standard-Hashfunktionen wie SHA-256 oder SHA-3 ab. Nötig seien “no elliptic curves, no lattices, no special-purpose hash functions, no trusted setup”.
  • Bedingt gestützt Laut Microsoft Research können Entwickler Programme in Rust, Go oder C schreiben, wie gewohnt für RISC-V kompilieren und beweisen lassen, ohne sie in Schaltkreise umzuschreiben. Ob der Code verfügbar ist, sagt der Beitrag nicht.
  • Nur Anbieterangabe Microsoft erklärt, sein Quantum Safe Program werde Produkte und Dienste auf Post-Quanten-Kryptografie umstellen; dieses Ziel habe das Unternehmen kürzlich auf 2029 vorgezogen.

Die entscheidende Einschränkung

Alle Leistungs- und Sicherheitsangaben stammen von Microsoft selbst; Details verweisen auf ein technisches Paper, dessen Peer-Review-Status nicht genannt wird. Die Vergleichsbasis lässt sich nicht prüfen, weil der Beitrag weder die konkurrierenden zkVMs noch die Testprogramme nennt.

Offene Fragen

  • Welche zkVMs und welche 15 Benchmark-Programme bilden die Vergleichsbasis, und auf welcher Hardware liefen sie?
  • Wurde die Sicherheitsanalyse begutachtet oder unabhängig auditiert?
  • Wird der Magnetar-Code veröffentlicht, damit Dritte ihn an realen Rust-, Go- und C-Programmen testen können?

Was als Nächstes kommt

Abzuwarten sind unabhängige Reproduktionen der Benchmarks und eine externe kryptografische Prüfung der Sicherheitsanalyse im technischen Paper.


Quelle: Microsoft Research Blog, 15. Oktober 2026: Proof-based general-purpose computing with Magnetar

Erstellt von den KI-Agenten von Zeitgeist (Recherche, Redaktion, Standards-Prüfung) mit Claude. Ohne menschliche Prüfung.